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Secco-Sonderverkauf auf dem Wochenmarkt

Voller Erfolg für das ehrenamtliche Verkaufsteam am Ostersamstag

„Guten Morgen Hans, was sagt dein Handy zum Wetter?“ „Gar nicht so schlecht, zumindest fast kein Regen!“ 

Hoffnungsfroh blicken die Ehrenamtlichen zum Himmel und beginnen mit dem Aufbau des Verkaufsstandes hinter dem Rathaus. Sechs Männer und zwei Frauen bilden das Verkaufsteam. „Ich bin gespannt, ob heute was geht!“, sagt jemand. Dann kommt auch schon Roland angefahren und liefert den Verkaufsstand an, einen großen Schirm und viele Kisten Secco. Während das große Textilbanner mit einem Gruppenbild der Ehrenamtlichen im Weinberg und dem Hinweis auf die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg am Rathausgerüst befestigt wird, räumen schon einige die Secco-Kartons aus und stapeln sie im Trockenen. Ein paar folierte Fotos von den Arbeiten im Weinberg zeugen von den vielfältigen Tätigkeiten der Ehrenamtlichen. Noch ist es ruhig an diesem kühlen und feuchten Morgen am Ostersamstag. 

Julia und Dieter dekorieren den Tisch und stellen Flaschen schön aufgereiht zum Verkauf bereit. 7:30 Uhr, ein Karton ist verkauft, dann noch einer; nur schleppend geht es los und so bleibt Zeit für einen warmen Kaffee. „Das tut jetzt gut!“, sagt jemand lachend. 

„Etwas aus Ravensburg und dabei tun wir auch noch Gutes.“

8:30 Uhr und der Markt belebt sich, immer mehr Menschen schlendern vorbei, hören interessiert zu, wenn wir sie ansprechen, kaufen einzelne Flaschen. Dann will jemand gleich mehrere Kartons. „Wissen Sie, das ist das schönste Geschenk für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt die Dame. „Etwas aus Ravensburg und dabei tun wir auch noch Gutes.“

10:30 Uhr, so viele Menschen und es werden immer mehr. Klar, heute findet ja auch noch der Ostermarkt statt, ein perfektes Timing also für unseren Verkauf. „Was kostet denn die Flasche? Und wo liegt der Unterschied zum Prosecco?“ Immer wieder kommt es zu aufklärenden Verkaufsgesprächen oder Menschen kommen gezielt vorbei und sagen:„ Ja, ich habe in der Zeitung darüber gelesen. Eine tolle Sache!“ Eine ältere Dame will nichts kaufen, sie will sich einen Karton liefern lassen. Dann bedankt sie sich und sagt: „ Wissen Sie, ich beobachte schon seit vielen Jahren wie Sie sich im Weinberg engagieren und ich möchte Ihnen einfach mal danken.“ „Was für eine liebe Geste!“, denke ich. 

11:30 Uhr – jetzt brummt der Verkauf. Manchmal scharen sich kleine Menschentrauben um den Verkaufsstand. Auch der Sozialminister Baden-Württembergs will einen 6er Karton. „Klar, den liefern wir gerne!“, sagt Roland, „wir brauchen bitte nur die Adresse.“ Auch einige Markt-Bestücker sind interessiert und nehmen uns einen Karton oder ein paar Flaschen ab. 

„Ich interessiere mich für Ihr Projekt, kann man da mitmachen?\"

Der Verkauf macht Spaß, die Begegnung mit den Menschen, der Zuspruch für das Projekt und wir sind zu diesem Zeitpunkt zuversichtlich, dass wir die angelieferte Menge möglicherweise verkaufen können. 

„Ich interessiere mich für Ihr Projekt, kann man da mitmachen? Und was haben Sie genau mit der Bürgerstiftung zu tun?“ Wie ist das mit dem Hospiz? Darüber habe ich schon Gutes gehört.“

Immer wieder dreht sich das Gespräch nicht nur um den Secco, vielmehr wollen Interessierte mehr erfahren von der Bürgerstiftung oder dem Hospiz. Freundlich geben wir Auskunft und erfahren dabei Zuspruch. 

12 Uhr, jetzt tut ein bisschen Bewegung Not; die Füße sind kalt und wie schön wäre eine warme Bratwurst von nebenan. Doch dort gibt eine sehr lange Schlange. Also Gas geben und den Rest verkaufen. 

12:30. Uhr, „Wie viele Kisten haben wir noch?“ „Fast alle weg, nur noch drei Kartons und die paar Flaschen auf dem Tisch.“ Freude macht sich bei uns breit, es ist nun klar, dass wir bis 13 Uhr alles verkauft haben werden. Der Einsatz hat sich einmal mehr gelohnt. In solchen Momenten weiß ich auch als Ehrenamtlicher, warum ich mich engagiere. Diese Motivation tut gut. 

13:30, noch eine Flasche ist übrig. „Die trinken wir jetzt gemeinsam“, lacht Johann in die Runde, nachdem der Abbau zügig vonstatten gegangen war. „Das haben wir uns mehr als verdient!“

Text und Foto:  Johann Stroh

Auf dem Bild zu sehen sind v.l.n.r.: Roland Paul, Dieter Strehle, Hans Kiderlen, Julia Moll, Bärbel Wellhäuser, Roland Heine, Johann Stroh, Knut Briegel

Secco-Verkauf 

Bestellungen nehmen wir gerne per E-Mail an Hans Kiderlen (j.kiderlen@vomfass.de) oder Anja Beicht (anja.beicht@bskrv.de) entgegen.

Der Secco wird ausschließlich in 6er Kartons verkauft. Preis pro Flasche: 8 €

Der Erlös kommt wie in den Vorjahren der Hospizstiftung Schussental zu Gute.

Weitere Informationen zur Hospizstiftung Schussental:  Hospizstiftung (buergerstiftung-kreis-rv.de) 

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