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\"Das wird einen prächtigen Secco geben!\"

Ehrenamtliche erleben eine sehr gute Weinlese

Ein fantastischer Tag, blauer Himmel und fast schon ein bisschen zu warm. 42 Helferinnen und Helfer sind gekommen, um die weißen Trauben zu lesen. Es ist ein herrliches Bild, wenn man unten am Rebhang steht und beobachtet, wie sich die bunt gekleideten Menschen zwischen den Reihen bewegen und ihre Eimer füllen. 

„Heute schwitze ich gern!“, so der Kommentar eines Ehrenamtlichen, während er zwei mit Müller-Thurgau Trauben gefüllte Eimer den steilen Hang im Rebgarten Rauenegg nach unten schleppt. Dort werden die Trauben direkt entrappt, das heißt, die Trauben werden von den Stielgerüsten, den sogenannten Rappen, getrennt. Dies geschieht mithilfe einer Abbeer- oder Entrappungsmaschine. Die Traubenmaische fließt anschließend direkt in zwei 1000-Liter Behälter - Eimer für Eimer und Reihe für Reihe. So kommen am Ende des Nachmittags etwa 2100 Liter zusammen.

Zehnte Lese der Ehrenamtlichen

Hans Kiderlen, unter dessen Regie nun schon die zehnte Lese stattfindet, ist glücklich über den guten Ertrag. „Wir sprechen hier von sehr gesunden Trauben mit etwa 75 Öchsle Zuckergehalt. Das wird einen prächtigen Secco geben.“ Hans Kiderlen zeigt sich hocherfreut.

Alles klappt wie am Schnürchen, denn viele Ehrenamtliche sind schon routiniert und seit Jahren engagiert im Ravensburger Weinbau dabei. Die Zufriedenheit ist spürbar, als man sich nach fast drei Stunden am Fuß des Weinbergs zu einem Gruppenfoto sammelt. 

„Das ist der Lohn für all die Arbeit!“, lacht Klaus. In der Tat, wenn man die Zeit und die vielen Arbeitsstunden im Laufe eines Weinjahres in Betracht zieht, dann ist die Lese an einem so schönen Nachmittag wie ein Zahltag. 

Gemütlicher Ausklang mit glücklichen Gesichtern

Zur Tradition gehört es auch, dass man nun noch gemütlich beisammensitzt. Auf der Speisekarte stehen Leberkäse, Brot, Bier, Wein und Kuchen. Ein schöner Ausklang eines warmen Septembertages. 

„Und wann sind die roten Trauben dran?“, will jemand wissen. „Wenn die von den Vögeln nicht gefressen werden, dann holen wir sie uns in etwa zwei Wochen,“ so Erwin. 

Die Spätburgunder Trauben dürfen also noch etwas Sonne genießen, während sich die Helferinnen und Helfer jetzt nach Schatten sehnen. 

Für die Hospizstiftung ist diese Lese eine tolle Sache, denn aus den jetzt geernteten Trauben lassen sich sowohl ein vorzüglicher Secco als auch ein fein prickelnder Sekt erzeugen. 

Freuen wir uns also gemeinsam über diese Lese – wir als Ehrenamtliche und Sie als Freundinnen und Freunde unseres Produktes und somit als Unterstützer/innen der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg und der Hospizstiftung Schussental. 

Text und Foto: Johann Stroh

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